Botschaft der Präsidenten
Daniel Wenger, Präsident der Generaldirektion
Alex Geissbühler, Präsident des Verwaltungsrates
Transformation als Voraussetzung für die Wertschöpfung von morgen
Die Entwicklung der Freiburger Kantonalbank setzt sich stetig fort – ein positives Signal und vor allem das Ergebnis einer klar definierten und konsequent umgesetzten Strategie.
Wir haben weiterhin in erheblichem Umfang in strukturwirksame Projekte investiert, insbesondere in die Digitalisierung – ein wesentlicher Faktor für die Modernisierung unserer Dienstleistungen und die Steigerung der Effizienz unserer Prozesse. So verstärken nun rund dreissig neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unsere Teams, um diese Transformation zu unterstützen und unsere Kernkompetenzen weiter auszubauen. Gleichzeitig haben wir die Renovierungsarbeiten in unseren Niederlassungen fortgesetzt. Damit bieten wir unserer Kundschaft moderne, funktionale und einladende Räumlichkeiten und festigen unsere Präsenz in der gesamten Region Freiburg.
Mit diesen Investitionen setzen wir die in unserer Strategie festgelegten Schwerpunkte um und verfolgen ein klares Ziel: nachhaltigen Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden zu schaffen. In diesem Sinne haben wir auch die Weiterentwicklung unseres Produktangebots intensiv vorangetrieben: Erste Umsetzungen wird es bereits ab 2026 geben.
Aus finanzieller Sicht war das Geschäftsjahr 2025 von einem deutlich ungünstigerem Zinsumfeld geprägt. Die Senkung der Leitzinsen durch die Schweizerische Nationalbank führte zu einem Rückgang des Erfolges aus dem Zinsgeschäft um mehr als 40 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr. Dieser Rückgang ist jedoch relativiert zu betrachten, denn die ausserordentlichen Ergebnisse der letzten beiden Jahre profitierten von einem besonders günstigen Zinsumfeld. Trotzdem zählt das Ergebnis 2025 mit einem Reingewinn von 154 Millionen Franken zu den drei besten in der Geschichte der Bank.
Diese Performance zeugt von der Stärke unseres Geschäftsmodells, der Qualität unseres Managements und unserer Fähigkeit, exogene Schocks zu absorbieren, ohne unsere Stabilität zu gefährden. Die Freiburger Kantonalbank verfügt weiterhin über eine sehr gute Kapitalbasis, ist finanziell solide und vollumfänglich in der Lage, ihre Entwicklung fortzuführen.
Im Jahr 2025 haben wir zudem mehrere Grossprojekte in Partnerschaft mit Unternehmen des Kantons umgesetzt und auf diese Weise unsere Rolle als führende Wirtschaftsakteurin gestärkt. Auch unsere Vermögensverwaltung setzte ihren Wachstumskurs fort, was die Attraktivität unserer Expertise und das Vertrauen unserer Kundschaft bestätigt.
Im Bereich ESG bestätigten die Ratingagenturen die in den letzten Jahren erzielten Fortschritte. Wir ruhen uns jedoch nicht auf dem Erreichten aus, sondern setzen die Verbesserung unserer Praktiken gemäss unserer Roadmap methodisch fort. Die Einführung des Ansatzes der doppelten Wesentlichkeit ist dabei ein wichtiger Schritt: Er soll es uns ermöglichen, unsere Auswirkungen – insbesondere jene im Zusammenhang mit unserem Immobilienbestand – präziser zu erfassen und Nachhaltigkeit noch stärker in unserer strategischen Ausrichtung zu verankern.
Die Freiburger Kantonalbank geht ihren Weg konsequent weiter: wertorientiert, traditionsbewusst und zukunftsgerichtet.
Alex Geissbühler
Präsident des Verwaltungsrates
Daniel Wenger
Präsident der Generaldirektion